Freunde aus Frankfurt am Main

Am Mittwoch, den 16. Oktober 2013, hat eine Delegation des Freundeskreises Frankfurt – Krakau, an der Spitze mit Honorarkonsul der Republik Polen Herrn Klaus Sturmfels, im Rahmen ihrer alljährlichen Krakau-Reise, unser Stadtamt besucht. Mit den Mitgliedern des Freundeskreises hat sich Frau Anna Okońska-Walkowicz, Beauftragte des Stadtpräsidenten für Sozialpolitik, getroffen.

Freunde aus Frankfurt am Main
Foto Freundeskreises Frankfurt – Krakau

Frau Okońska-Walkowicz hat Herrn Dr. Ernst Gerhardt, dem ältesten Mitglied der Frankfurter Delegation (92 J.), der seit 15 Jahren dem Vorstand des Freundeskreises angehört, einen symbolischen Schlüssel für die Tore der Stadt Krakau überreicht. Dr. Gerhard, ehemaliger Stadtkämmerer und hauptamtliches Magistratsmitglied, ist in die Tätigkeit des Freundeskreises Frankfurt - Krakau seit vielen Jahren sehr engagiert.

Die Gäste aus Frankfurt haben Fragen zur Sozialpolitik in Krakau gestellt, vor allem hat sie die städtische Hilfe für Obdachlose interessiert. Frau Okońska –Walkowicz hat ausführlich über das neue Hilfswerk - eine gemeinsame Initiative der Hl. Pater Pio- Stiftung und des Felizianerinnen-Ordens, das am 23. September 2013 eröffnet worden ist, informiert. In diesem Hilfezentrum können Obdachlose sanitäre Einrichtungen und Waschküchen benutzen sowie ärztliche Hilfe und Therapien unentgeltlich in Anspruch nehmen. Frau Okońska-Walkowicz hat ebenfalls berichtet, dass vor allem in der Winterzeit viele Obdadchlose aus der Region die Stadt aufsuchen um hier Hilfe bei den städtischen Einrichtungen und den NGOs zu suchen. Weiterhin erläuterte sie die Tätigkeitsbereiche des Städtischen Zentrums für Sozialhilfe (MOPS) wie auch der Vereinigung „Pan Cogito"- die sich um Personen mit einer psychischen Erkrankung kümmert und ihnen einen Arbeitsplatz sichert. Während des Treffens ist Frau Okońska-Walkowicz auch auf den Besuch von Frau Prof. Birkenfeld – Stadträtin, Dezernentin für Soziales, Jugend und Recht der Stadt Frankfurt in Krakau (9-12.09.13), eingegangen. Prof. Birkenfeld hat u.a. in Krakau ein Bildungszentrum in Nowa Huta besichtigt, das junge Menschen auf die Arbeit mit älteren Menschen vorbereitet.

Die Mitglieder des Freundeskreises Frankfurt-Krakau haben ebenfalls Fragen zu der demographischen Situation wie der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt Krakau gestellt (IT-Branche, Abrechnungszentren, Forschungsinstitute). Der Freundeskreis wird im kommenden Jahr sein 25- jähriges Jubiläum - ebenfalls in Krakau feierlich begehen.

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Autor: JULIA ŻYLINA-CHUDZIK
Herausgeber: Otwarty na świat DE
Siehe auch
ausländische Vertretungen in Krakau