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Institut Français Kraków

ADRES: Stolarska 15, 31-043 Kraków
E-MAIL

cours.cracovie@institutfrancais.pl

WWW:

https://www.institutfrancais.pl/

Telefon
Leitung

Frédéric de Touchet

Öffnungszeiten

Montag: 09:00 - 17:00 Uhr
Dienstag - Freitag: 10:00 - 17:00 Uhr

Beschreibung

Das Institut français (französisch „Französisches Institut“) bezeichnet zum einen die staatliche Institution zur Förderung der französischen Sprache und Kultur, darüber hinaus aber auch die 143 außerhalb Frankreichs befindlichen Einrichtungen, die der Institution angehören. Sie unterstehen dem französischen Außenministerium und haben somit in etwa die Struktur und Funktion der Goethe-Institute.

Das erste Institut français wurde 1907 von Julien Luchaire in Florenz mit Unterstützung der Faculté de lettres der Universität Grenoble gegründet. Diese frühen Institute wurden von Universitäten gefördert, die späteren wurden vom französischen Staat gegründet.

Allerdings haben einige Institute, wie das in Guinea (Conakry), in Guinea-Bissau (Bissau), in Mosambik (Maputo), in Namibia (Windhoek) und in Niger (Centre culturel franco-nigérien Jean Rouch de Niamey) eine binationale Leitung.

Verschiedene Institute bestehen in Deutschland, wie etwa in Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Bremen oder Berlin. Hinzu kommt das Institut français d’archéologie orientale. Dabei eröffnete das Stuttgarter Haus unter dem Namen Centre d’Etudes Françaises de Stuttgart bereits 1951. 2009 wurde ein übergreifendes Institut Français d’Allemagne gegründet, das die 11 deutschen Instituts français leitet. Diese befinden sich neben den genannten Städten in Hannover, Mainz, Köln, Dresden und Leipzig. Hinzu kommen zehn weitere, kleinere Einrichtungen: Instituts franco-allemands. Sie finden sich in Aachen, Bonn, Erlangen (Deutsch-Französisches Institut), Essen, Freiburg im Breisgau, Karlsruhe, Rostock, Saarbrücken und Tübingen. Schließlich bestanden im Oktober 2010 rund 130 Sociétés franco-allemandes, französisch-deutsche Gesellschaften.

Ähnliche Institute bestehen in anderen Städten Europas, wie in Athen, Budapest, Krakau, London, Madrid, Prag, Sankt Petersburg, Saragossa, Sofia, Thessaloniki, Valencia, Warschau, Wien oder Zagreb. Hinzu kommt das eher auf Forschung ausgerichtete Institut français d'études anatoliennes Georges Dumézil in Istanbul, das seinen Namen nach dem französischen Religionswissenschaftler und Soziologen Georges Dumézil erhielt.

Aber auch auf den anderen Kontinenten ist das Institut vertreten, wie etwa mit dem Institut franco-chilien - Instituto chileno-francés in Providencia, Santiago de Chile. In Amerika zählt das Institut français d'Amérique Latine in Mexiko-Stadt ebenso dazu, wie das Institut français d’études andines in Lima.

In Afrika findet sich neben den Instituts français au Maroc in Agadir, Casablanca, Fès, Marrakesch, Meknès, Oujda, Rabat und Tanger, das Institut français Léopold Sédar Senghor in Dakar, das Institut français de recherche en Afrique in Ibadan und Nairobi sowie das Institut français d'Afrique du Sud in Johannesburg.

In Asien bestehen Einrichtungen wie das Institut français de recherche en Iran in Teheran, das Institut français du Proche-Orient in Damaskus, Beirut und Amman, das Institut français de Pondichéry in Pondichéry, oder das Institut français d’études sur l’Asie centrale in Taschkent, Einrichtungen, die auch Forschungsaufgaben übernehmen. In Ostasien besteht das Institut franco-japonais de Tokyo et Yokohama.

 

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Autor: JULIA ŻYLINA-CHUDZIK
Herausgeber: Otwarty na świat DE
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