Geltende Ziele und Prioritäten der internationalen Zusammenarbeit

Der Rat der Stadt Krakau legt folgende Ziele und Prioritäten für die internationale Zusammenarbeit der städtischen Gemeinde Krakau fest:

I. Thematisch:

1) Etablierung Krakaus als Metropole auf europäischer Ebene

2) Wirtschaftliche Belebung Krakaus unter besonderer Berücksichtigung des High-Tech-Bereichs und touristischer Dienstleistungen

3) Anziehen ausländischer Investoren

4) Ausbau des Tourismusverkehrs

5) Aquirierung von EU-Mitteln im Rahmen internationaler, durch die EU mitfinanzierter  Programme

6) Stärkung der politischen Rolle Krakaus als Vermittler zwischen West- und Ost-Mittel-Europas dank seines Status als „Europole"

7) Nutzung der EU-Mitgliedschaft Polens, um für Krakau als repräsentativste Stadt des Landes zu werben – Krakau als Visitenkarte, direkt mit Polen identifizierbar

8) Aktivierung der politischen Teilhabe Krakaus zur Stärkung der Rolle polnischer Städte beim Entscheiden über die Verteilung von Geldern aus den EU-Strukturfonds im Rahmen der Regionalpolitik (Regionalkomitee)

9) Stärkung der Position Krakaus auf internationaler Ebene durch die Vermarktung des mitteleuropäischen Erbes und seiner kulturellen Werte

10) Steigerung des wissenschaftlichen Potenzials Krakaus durch Auslandsbildungsaufenthalte und Austausch von Spezialisten.

11) Etablierung der Rolle Krakaus als potenzieller Sitz von internationalen Organisationen und Institutionen, insbesondere solcher, die die Europäische Union repräsentieren

12) Imagebildung von Krakau als attraktiver Ort für internationale Kongresse, Fachtagungen, Seminare und kulturelle Ereignisse, der wiederum konkurrenzfähig zu anderen Städten in diesem Teil Europas ist

13) Pflege der traditionellen kulturellen Verbindungen in Mittel – und Osteuropa, darunter auch zu den Auslandspolen

14) Übertragung von Lösungsansätzen und Erfahrungen ausländischer Städte auf das Krakauer Stadtgebiet im Hinblick auf ein breit verstandenes Stadtmanagement, auf die Lösung wachsender gesellschaftlicher Probleme sowie eine auf nachhaltige Entwicklung ausgerichtete Raumplanung

15) Aktivierung und Unterstützung von Kontakten zwischen jungen Krakauern und Jugendlichen im Ausland

II. Räumlich

1) Behandlung der Europäischen Union als Arena, in der die internationale Zusammenarbeit Krakaus vorzugsweise stattfindet

2) Aktivierung und Unterstützung von Kontakten im mittel-und osteuropäischen Raum (Deutschland, Österreich, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Weißrussland, Litauen) und Ausgestaltung der Rolle Krakaus als eines der wichtigsten Zentren in dieser Region unter Berücksichtigung seines Status als „Europole"

3) Weltweite Vermarktung Krakaus; Nutzung aller Möglichkeiten um bei Partnern und ausländischen Gästen das Wissen über Krakau, als eine Stadt von einzigartiger Identität und mit fester Funktion als Metropole, auszubauen und zu festigen; Stärkung der „Marke Krakau"

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Autor: KINGA STOSZEK
Herausgeber: Otwarty na świat DE
ausländische Vertretungen in Krakau